Initiative Neue Musik in Ostwestfalen-Lippe e.V.
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10. Hörfest Neue Musik: "Traditionslinien"

Das Hörfest Neue Musik, Ostwestfalens regionales Festival für zeitgenössische Musik, erlebt in diesem Jahr seine 10. Auflage. Gebührend gefeiert wird dieses kleine Jubiläum mit einem Festkonzert in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle am 20. September (20 Uhr). Hier präsentieren die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Gregor Rot  ein Programm, das überraschend traditionell beginnt. Mit Richard Wagners Vorspiel zu Tristan und Isolde erklingt ein Werk, das einst ein Aufreger war und in schwindelerregender Harmonik den Weg in die Moderne wies.

 

Musik von Hans Werner Henze, Witold Lutosławski und Jörg-Peter Mittmann komplettiert ein Programm, in dem der Blick wie beim gesamten Hörfest immer wieder zurückschweift, entsprechend dem diesjährigen Motto „Traditionslinien“. So steht in den Detmolder Konzerten vom 3. bis 5. Oktober Hochaktuelles neben Klängen des Frühbarocks, Alte Instrumente wie die Viola d’amore treffen auf Elektronik. In den Beiträgen der Brüsseler Gruppe „Sturm und Klang“ und der Bonner Pianistin Susanne Kessel wirft das Beethoven-Jahr 2020 seine Schatten voraus. In seiner zupackenden Art konfrontiert der Schweizer Geiger Egidius Streiff Capricen von Paganini und Sciarrino.

 

Wie immer wird die Musikvermittlung, etwa durch den prominenten Berliner Musikologen Hartmut Fladt, groß geschrieben. Mit einem pädagogisch-integrativen Projekt in der Lemgoer Stiftung Eben-Ezer schließt das Festival, an dem sich wie in den letzten Jahren auch der WDR beteiligt, am 6. Oktober.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Programmflyer 10. Hörfest.pdf
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